Zusammenfassung, Anker, Obergrenzen und Ansammlung#
Für: Manager | Admin Du brauchst: Eine Richtlinie, für die du bereits einen Erfassungsmodus gewählt hast — siehe Erfassungsmodi — Saldo, je Fall und unbegrenzt.
Eine Saldo-Richtlinie muss vier Fragen beantworten: über welches Fenster der Anspruch zurückgesetzt wird, ab wann die Dienstjahre zählen, wie gross der Anspruch ist (und ob er mit der Dienstzeit wächst) und wie die Stunden in den Saldo kommen. Hier steht, was jede Einstellung tut.
Was es bedeutet#
Zusammenfassungsbereich#
Das Fenster, über das der Anspruch gewährt wird und der Saldo lebt — das Abwesenheitsjahr. Shiftavo ermittelt es für dich aus dem Modus des Abwesenheitsjahres deines Unternehmens (Einstellungen → Abwesenheit): entweder ein festes Datum als gemeinsamer Anker (Kalender- oder Geschäftsjahr) oder der Eintrittsjahrestag jeder Person, sodass der Saldo an ihrem Arbeitsjubiläum statt am 1. Januar zurückgesetzt wird. Siehe So richtest du das Abwesenheitsjahr ein.
Das Dienstjahr#
Die „Dienstjahre“ — die Zahl, gegen die eine Stufenleiter abgeglichen wird, und das Fenster, über das eine Obergrenze je Dienstjahr läuft — werden immer ab dem Eintrittsdatum der Person gezählt. Da gibt es nichts zu konfigurieren und nichts, was verrutschen kann: Wer die Anstellungsart wechselt oder den Standort wechselt, behält die erworbene Dienstzeit. Wer lange dabei ist und letzte Woche den Vertrag gewechselt hat, fällt nie auf Anspruchsstufe 1 zurück.
Dieselbe Regel wählt das Fenster für Richtlinien je Krankheitsfall — egal, ob die Richtlinie je Dienstjahr oder je Kalenderjahr zählt.
Obergrenzen-Modus — pauschal oder gestaffelt#
Pauschal — alle unter dieser Richtlinie bekommen denselben Anspruch, gesetzt in ‚Pauschale Obergrenze in Wochen‘. Fünf Wochen für alle.
Gestaffelt — der Anspruch steigt an Schwellen von Dienstjahren (min_service_years). Die Sprossen der Leiter fügst du unter So verwaltest du die Stufen einer Abwesenheitsrichtlinie hinzu. Eine häufige Einrichtung: 4 Wochen für die Jahre 0–4, 5 Wochen ab Jahr 5, 6 Wochen ab Jahr 20.
Abzugsmethode — fest oder Durchschnitt#
Wie viele Stunden gehen bei einer Genehmigung pro gebuchtem Tag vom Saldo ab?
Fest — ein konstanter Wert pro Tag (üblicherweise die vertragliche Tageslänge).
Durchschnitt — der gleitende Durchschnitt der gearbeiteten Stunden der Person über ein jüngeres Zeitfenster. Nimm das für Personal mit schwankenden Stunden, damit Teilzeitkräfte für eine halbtägige Schicht keine ganzen Tage verbrauchen.
Ansammlungsmethode — keine, monatlich oder stündlich#
Wie wächst der Saldo während der Periode?
Keine — der volle Anspruch wird im Voraus gewährt, wenn das Abwesenheitsjahr wechselt (im Modus „Festes Datum“ für neu Eintretende anteilig nach Eintrittsdatum).
Monatlich —
1/12des Anspruchs am Ersten jedes Monats.Stündlich — der Anspruch sammelt sich je gearbeiteter Stunde an und wird gebucht, sobald Zeilen im Stundenrapport bestätigt werden.
Die monatliche Ansammlung läuft über eine tägliche Hintergrundaufgabe; die stündliche in dem Moment, in dem ein Zeiteintrag bestätigt wird. So oder so erscheint die Zeile im So siehst du das Abwesenheitsjournal als Transaktion ACCRUAL.
Anspruch und maximaler Saldo#
‚Anspruch‘ ist die Gewährung je Periode (in Stunden oder Wochen, je nach Feld). ‚Max. Saldo‘ ist die Obergrenze, die der laufende Saldo nicht überschreiten darf — Ansammlungen, die darüber hinausgingen, werden stillschweigend gekappt. Setz den maximalen Saldo höher als den Anspruch, wenn du etwas Überhang aus dem Übertrag zulassen willst, oder gleich hoch für eine harte Grenze.
Wie sich das in der App zeigt#
Im Formular der Richtlinie erscheinen diese Felder unter Zwischenüberschriften, während du die Grunddaten ausfüllst. Die Detailseite zeigt sie schreibgeschützt, bei gestaffelten Richtlinien mitsamt der Stufenleiter.
Im Journal siehst du die Wirkung: Zeilen GRANT und CARRY_OVER beim Wechsel des Abwesenheitsjahres, Zeilen ACCRUAL nach dem obigen Rhythmus und Zeilen BOOKING bei der Genehmigung.