Identität und Rechtsraum#
Für: Admin
Die ersten drei Felder einer Arbeitsregel — ‚Name‘, ‚Land‘ und ‚Region‘ — verankern die Regel an einem Ort. Stimmen sie, ergibt der Rest des Formulars Sinn; stimmen sie nicht, tauchen überall dort, wo die Regel gilt, die falschen gesetzlichen Feiertage, Standardwerte und Bezeichnungen auf.
Was sie macht#
‚Name‘ ist die Bezeichnung, die du in den Dropdowns siehst, wenn du die Regel einem Standort oder einer Anstellungsart zuweist. Formulier ihn eindeutig: „Schweiz — Standard“, „Deutschland — Detailhandel (Bayern)“, „Österreich — Gastronomie“.
‚Land‘ setzt den rechtlichen Rahmen, in dem die Regel steht. Es steuert, welche Felder sichtbar sind (der Block zur Schweizer Nachtarbeit erscheint zum Beispiel nur für die Schweiz) und welche gesetzlichen Feiertage angelegt werden.
‚Region‘ grenzt das Land auf einen Kanton oder ein Bundesland ein, wo Feiertage und Regeln regional abweichen.
Wann sie greift#
Land und Region werden gelesen, sooft Shiftavo wissen muss „was gilt hier?“ — am wichtigsten beim Anlegen der gesetzlichen Feiertage. Der Feiertagsgenerator nutzt Land und Region der Regel, um die richtigen regionalen Feiertage nach Arbeitsgesetz (ArG, Schweizer Arbeitsrecht), die richtigen deutschen Feiertage je Bundesland und so weiter zu ziehen. Siehe Feiertage automatisch nach Land anlegen.
Das Land entscheidet auch, ob die Felder für Zuschläge und Nachtarbeit gelten. Eine Regel mit ‚Land‘ auf Deutschland blendet den Block zur Schweizer Nachtarbeitsgutschrift ganz aus.
Wie sich das in der App zeigt#
Die Liste der Arbeitsregeln zeigt neben dem Namen die Spalten ‚Land‘ und ‚Region‘, sodass du zwei gleichnamige Regeln auseinanderhalten kannst.
Die Kopfzeile der Detailseite zeigt die Landesflagge und das Kürzel der Region.
Weist du eine Regel einem Standort zu, dessen Land nicht dazu passt, warnt dich Shiftavo im Formular des Standorts — das ist fast immer ein Fehler.